Seit gestern sind die Tage wieder erträglicher. Man kann bei einem Glaser Wein bei seinem Lieblingsheurigen sitzen und es ist noch nicht finster um 19.00 Uhr! Das ist die Zeit, wo man mit Freude kleine Ausflüge unternehmen kann – am besten ins Weinviertel. Nah bei Wien und trotzdem gibt es noch viel zu entdecken. Eine gute Gelegenheit dafür bietet die
www.weintour.at
Bei zahlreichen Weinstraßenbetrieben in ganzen Weinviertel können am 19. und 20. April die Heurigen verkostet werden. Hier meine Tipps für das südliche Weinviertel:
Ebenthal Weingut Zillinger – Inovativer „Jungwinzer“
Stetten Weingut Pfaffl – Vorreiter in Sachen Top Weine im Weinviertel Raagendorf Weingut Killmeyer – Kleinhaus ein sehenswertes Ensemble
Das Highlight unter den Tipps – Das Europaschaftsmatch der Grünen!: Passend zu Fußball EM – das Grüner Veltiner Match am 19. und 20. April von 14.00 – 19.00 Uhr. 22 Weine – 22 Weingüter – 1 Schiedsrichter
Die Mannschaft Weinviertel (11 Grüne Veltliner aus dem Weinviertel) kämpfen gegen der Rest der (Grüner Veltliner-) Welt! Eine spannende, verdeckte Verkostung bei der, der beste Grüne Veltliner gekürt wird und Sie können dabei sein! Austragungsort: Weingut Haind-Erlacher, Johannesgasse 20.

Neben den vielen Winzerempfehlungen darf die „Verpflegung“ nicht zu kurz kommen. Fürs die Stärkung zwischendurch ist ein Stop over beim kreativsten Koch des Weinviertels fast Pflicht. Seit neuestem ist Manfred Buchinger auch unter die blogger gegangen. Mehr zum „restaurant on the end of the universe“ hier.
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Der Frühling naht in großen Schritten, die Blumen und viele andere Dinge fangen an zu sprießen, da ist es an der Zeit sich Gedanken über den eigenen Garten zu machen. Was pflanze ich dieses Jahr? Wo und welche Kräuter kommen wo hin? usw.
Bei folgenden Veranstaltungen kann man entweder seine Ideen dazu austauschen oder auch Pflanzen und Samen. Wenn diese nicht getauscht werden, dann kann man sie vielleicht käuflich erwerben.
Kräuterlehrlingskurs
Wegen des außerordentlichen Erfolgs des Durchgangs Nr. 1 gibt es jetzt eine 2. Ausgabe des Kräuterlehrlingskurses der Weinviertler Kräuterakademie in Wolkersdorf. Jedoch sind die Plätze schon eher vergeben. Infos hier.
Div. Kräuterparxisseminare die ebenfalls von der Weinviertler Kräuterakademie angeboten werden, gibt es demnächst auf diesem Blog zu lesen.

Kräuterstammtisch
Der Kräuterstammtisch geht ebenfalls in die 2. Auflage. Termin 11. April 2008 beim Presshausheurigen Mallin um 19.30 Uhr. Gerne können alle überflüssigen Pflanzen und Samen mitgenommen werden. Dies ist also ein Aufruf zu einer Pflanzen- und Samentauschbörse aller Kräuterfans.
Pflanzentauschmarkt
Ebenfalls ein altbewährter Pflanzentauschmarkt findet jedes Jahr vor der Millenniums Schule in Schleinbach statt. So auch heuer am Sa. 26.April 2008 von 10.00 bis 12.00 Uhr.
Heckenmarkt
Wer sich vorab ein bisschen informieren möchte ist beim Blumen-und Heckenmarkt der Kleinregion um Wolkersdorf richtig. Hier werden die Wolkersdorfer Kräuterlehrlinge und Kräuterhexen präsentieren, was man so in den Kursen der Weinviertler Kräuterakademie lernt. Besuchen Sie am 5. April 2008 von 9 bis 12 Uhr den Blumen- und Heckenmarkt in Wolkersdorf und verbinden Sie Ihren Pflanzeneinkauf mit einem geselligen Beisammensein.

Arche Noah Markt
Für alle die nicht tauschen wollen hier mein Spezialtipp für das erstehen genialer Pflanzen: Der Arche Noah Pflanzenmarkt beim Biohof Ebner (Obersdorf, Hauptstraße 66) von Peter Lassnig vom Gärtnerhof Vis a vis. Hier findet man über zahlreiche Paradaisersorten, Raritäten wie Erdmandel und Co. Und auch Kräuterfans kommen auf Ihre Rechnung Minzen in allen Varianten und vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich am Sa. 19. April 2008 von 9.00 – 13.00 Uhr.

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Die Diskussion zieht sich schon länger. Die Tokaj Winzer fürchten um den Charakter ihrer Weine, falls ein geplantes Kraftwerk jenseits der Grenze verwirklicht wird.

Das Kraftwerk soll nahe der Grenze auf slowakischer Seite gebaut werden und wäre das größte Kohlekraftwerk der Slowakei. Ungarische Winzer fürchten aber, dass die Emissionen den Charakter des Tokaj verändern könnten. Die Proteste haben in letzter Zeit zugenommen. Dies war 2007 in der Budapester Zeitung zu lesen.
Gestoßen bin ich aber auf die ganze Thematik letzten Sonntagmorgen in der Presse in einem Artikel mit der Überschrift: Slowakei/Ungarn: Der Tokajer fließt grenzenlos.
Worin berichtet wird, dass die Slowakei und Ungarn den Wein-Streit beilegen und die Kooperation verstärkten. Vereinfacht sieht das ganze so aus. Pressburg verzichtet auf ein Kraftwerk dafür wird das Weinbaugebiet Tokaj über die Grenzen hinweg auch auf die Slowakei ausgeweitet. D.h. slowakische Winzer, die sich an die ungarischen Weinbauregeln halten, dürfen den Markennamen „Tokajer“ verwenden. Details werden noch ausverhandelt.

Ich finde, das ist einmal eine positive Lösung eine hoffentlich folgenden noch einige Bespiele dieser Art, der Umwelt würde es gut tun.
Wer mehr über das Weltkulturerbe Tokaj wissen möchte klickt am besten hier.
Reiseinfos gibts auf der offiziellen Hompage des UngarischenTourismusamtes

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