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Beiträge vom April 2008

Start in den Mai

April 20, 2008 · Kommentar schreiben

Wie immer sind die Genussweltentipps zum überwiegenden Teil kulinarischer Natur.

Unter dem Motto „Nur die Besten kommen in den Himmel“ startet Hannes Bauch nach dem letztjährigen Erfolg eine Fortsetzung der gekonnten Melange aus Weinkosten und Kellererlebnis. Im Museum Himmelkeller, welches sein Vater Hermann Bauch aufgebaut hat, werden von 1. Mai bis 26. Oktober


namhafte Winzer der Region jeden Sonn- und Feiertag ab 13.30 Uhr Ihre Weine präsentieren. Dazu gibt es typische Weinviertler Heurigen-Schmankerl. Am 1. Mai startet das Weingut Haindl-Erlacher (ebenso am So. 4.5., So 11.5. und Mo. 12.5.). Führungen durch den Himmelkeller gibt es um 15.00 Uhr. Der Zutritt zum Heurigen im Museum ist frei!

Achtung Zufahrt nur über Riedenthal oder Ulrichskirchen möglich. Da die direkte Zufahrt von der B7 im Mai gesperrt wird!!

Romana und Walter Erlacher
Mit „Wiener Schnitzel vom Maibock“ punktet am Freitag, dem 2. Mai 2008, ab 15.00 Uhr das Forstamt Wolkersdorf. Wie schon im Dezember berichtet, sind hier jeden Freitag Wildspezialitäten aus dem Traun’schen Hochleitenwald zu erstehen. Ab Mai kann man auch Naturseifen und div. kulinarische Glasern in der Rudolfgasse 1 erstehen.

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Auf Entdeckertour vor den Toren Wiens

April 13, 2008 · 2 Kommentare

Man muss nicht immer in die Ferne reisen, um botanisch aufregende Gebiete zu entdecken. Am Beispiel des südlichen Weinviertels wird gezeigt, wie interessant die Flora vor unserer Haustüre sein kann.

Viele werden sich jetzt fragen, was das mit Genuss zu tun hat. Doch auf unserem heutigen Spaziergang durch die Weingärten sind wir in Kronberg auf ein einzigartiges Stückerl Natur gestoßen. Wandern, wunderbare Pflanzen entdecken und nach viel frischer Luft bei einem kleinen Heurigen ein Achterl Weinviertler trinken, ja, das ist Genuss pur.

Kronberg liegt im Lösshügelland des Weinviertels in Niederöstereich, etwa 25 km nordöstlich von Wien. Und dort am sogenannten „Frauenhaar Berg“ liegt ein kleiner Trockenrasen. Er hat stellenweise eine Neigung von über 30% und ist ein Westhang, der aus dem Rußbachtal emporsteigt. Die Vegetation der Trockenrasenzone weist einige Besonderheiten auf. Als absolute Raritäten werden im Österreichischen Trockenrasenkatalog der Sandschwingel [Festuca vaginata] und die Sandschwertlilie [Iris humilis ssp.arenaria] genannt.

Hier die Zwergschwertlilie (Iris pumila) und Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyparissias)

Namen gebend für diesen Hang ist das Federgras oder Pfriemengras [Stipa pennata] welches von den Kronbergern Frauenhaar genannt wird. Weitere Fotos werden folgen. Wir werden nochmals hinschauen und dann gibt es sicher eine Fortsetzung in Sachen Botanik und Weinviertel.

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Frühlingskräuter

April 5, 2008 · Kommentar schreiben

Der Heckenmarkt in Wolkersdorf war heute ein voller Erfolg. Zahlreiche Wolkersdorfer (eine fast unüberschaubare Menge) haben sich mit Sträuchern, alten Obstsorten, Weintrauben und div. anderen Pflanzen eingedeckt. Man kann sagen der Frühling ist da.

(mehr Bilder vom Heckenmarkt sind hier zu finden)

Die eigentlichen Boten des Frühlings sind Kräuter wie Löwenzahn, Kerbel, Sauerampfer, Schnittlauch oder Petersilie. Sie haben Inhaltsstoffe, die unsere Lebenskräfte stärken und unseren Organismus wieder auf Vordermann bringen. Man sollte frische Kräuter deshalb immer zum Würzen verwenden, denn sie sind alle reich an Vitamin C und besitzen viele Mineralien und Spurenelemente. Dadurch wirken sie entschlackend und sind genau richtig gegen Frühjahrsmüdigkeit und zum Antreiben unseres Stoffwechsels. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie Speisen reichlich mit Kräutern würzen, können Sie mit dem Salz „sparen“.

Wer einmal etwas besonderes ausprobieren möchte schaut was die Natur zu bieten hat. Beim Frühlingsspaziergang begegnen uns die grünen Wilden – die Alternative zu unseren Gartenkräutern.
Bald ist der Bärlauch vorbei, doch auch mit Wildkerbel, Scharbockskraut, Hirtentäschel, Brennnesseln, Hopfenspitzen, Vogelmiere, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Gundelrebe,Veilchen…. lassen sich viele kulinarische Köstlichkeiten zubereiten.

Experimentieren Sie einmal. Tauschen Sie Petersilie und Schnittlauch gegen ein oder mehrere Wildkräuter – in der Suppe oder in den verschiedensten Saucen. Auch einen Aufstrich können die würzig herben Wildkräuter zu einem kulinarischen Genuss machen:

Frühlingskräuteraufstrich:

200 g magerer Topfen
100 g Frischkäse natur
2 EL Sauerrahm
1/2 kleine Zwiebel (fein geschnitten)
1 Knoblauchzehe (zerdrückt)
4-5 EL gehackte frische Frühlingskräuter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Topfen, Frischkäse und Sauerrahm in einer Schüssel gut vermengen. Gehackte Zwiebel und gepressten Knoblauch daruntermengen. Gewürze dazu mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken Den Aufstrich ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Hier noch 10 Tipps die man beim Sammel von Wildkräutern beachten sollte:

  1. Pflücken Sie nur Pflanzen, die Sie sicher kennen! (Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen!)
  2. Vermeiden Sie das Sammeln an Stellen mit hoher Verschmutzung oder Umweltbelastung und pflücken Sie nur saubere, gesunde Pflanzen!
  3. Überlegen Sie vor der Ernte, was sie mit den Pflanzen machen möchten und wie viel Sie davon brauchen!
  4. Sammeln Sie nur soviel, wie sie wirklich brauchen.Lassen Sie die gesammelten Pflanzen nicht im Kühlschrank verderben!
  5. Sammeln Sie keine seltenen Arten, Wurzeln und Samen in großen Mengen, da Sie dadurch den Bestand gefährden könnten!
  6. Pflücken Sie nur jene Pflanzenteile, die Sie verwenden möchten, indem Sie diese mit Daumen und Zeigefinger abzwicken!
  7. Pflücken Sie niemals zuviel von einer Pflanze, damit Sie sich wieder erholen kann!
  8. Transportieren Sie Ihre Ernte luftig in Körben, Leinentaschen oder Papiersackerl!
  9. Verlesen Sie vor der Verarbeitung die Planzen und Pflanzenteile nochmals sorgfältig!
  10. Verwenden Sie niemals Giftpflanzen, auch nicht in kleinen Mengen, selbst wenn Sie in manchen Büchern Rezepte dazu finden (z.B. Maiglöckchenblüten)!

Kategorien: essen · kräuter
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