Tokaj statt Kraftwerk

Die Diskussion zieht sich schon länger. Die Tokaj Winzer fürchten um den Charakter ihrer Weine, falls ein geplantes Kraftwerk jenseits der Grenze verwirklicht wird.

Das Kraftwerk soll nahe der Grenze auf slowakischer Seite gebaut werden und wäre das größte Kohlekraftwerk der Slowakei. Ungarische Winzer fürchten aber, dass die Emissionen den Charakter des Tokaj verändern könnten. Die Proteste haben in letzter Zeit zugenommen. Dies war 2007 in der Budapester Zeitung zu lesen.

Gestoßen bin ich aber auf die ganze Thematik letzten Sonntagmorgen in der Presse in einem Artikel mit der Überschrift: Slowakei/Ungarn: Der Tokajer fließt grenzenlos.

Worin berichtet wird, dass die Slowakei und Ungarn den Wein-Streit beilegen und die Kooperation verstärkten. Vereinfacht sieht das ganze so aus. Pressburg verzichtet auf ein Kraftwerk dafür wird das Weinbaugebiet Tokaj über die Grenzen hinweg auch auf die Slowakei ausgeweitet. D.h. slowakische Winzer, die sich an die ungarischen Weinbauregeln halten, dürfen den Markennamen „Tokajer“ verwenden. Details werden noch ausverhandelt.

Ich finde, das ist einmal eine positive Lösung eine hoffentlich folgenden noch einige Bespiele dieser Art, der Umwelt würde es gut tun.

Wer mehr über das Weltkulturerbe Tokaj wissen möchte klickt am besten hier.

Reiseinfos gibts auf der offiziellen Hompage des UngarischenTourismusamtes

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