Frühlingskräuter

Der Heckenmarkt in Wolkersdorf war heute ein voller Erfolg. Zahlreiche Wolkersdorfer (eine fast unüberschaubare Menge) haben sich mit Sträuchern, alten Obstsorten, Weintrauben und div. anderen Pflanzen eingedeckt. Man kann sagen der Frühling ist da.

(mehr Bilder vom Heckenmarkt sind hier zu finden)

Die eigentlichen Boten des Frühlings sind Kräuter wie Löwenzahn, Kerbel, Sauerampfer, Schnittlauch oder Petersilie. Sie haben Inhaltsstoffe, die unsere Lebenskräfte stärken und unseren Organismus wieder auf Vordermann bringen. Man sollte frische Kräuter deshalb immer zum Würzen verwenden, denn sie sind alle reich an Vitamin C und besitzen viele Mineralien und Spurenelemente. Dadurch wirken sie entschlackend und sind genau richtig gegen Frühjahrsmüdigkeit und zum Antreiben unseres Stoffwechsels. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie Speisen reichlich mit Kräutern würzen, können Sie mit dem Salz „sparen“.

Wer einmal etwas besonderes ausprobieren möchte schaut was die Natur zu bieten hat. Beim Frühlingsspaziergang begegnen uns die grünen Wilden – die Alternative zu unseren Gartenkräutern.
Bald ist der Bärlauch vorbei, doch auch mit Wildkerbel, Scharbockskraut, Hirtentäschel, Brennnesseln, Hopfenspitzen, Vogelmiere, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Gundelrebe,Veilchen…. lassen sich viele kulinarische Köstlichkeiten zubereiten.

Experimentieren Sie einmal. Tauschen Sie Petersilie und Schnittlauch gegen ein oder mehrere Wildkräuter – in der Suppe oder in den verschiedensten Saucen. Auch einen Aufstrich können die würzig herben Wildkräuter zu einem kulinarischen Genuss machen:

Frühlingskräuteraufstrich:

200 g magerer Topfen
100 g Frischkäse natur
2 EL Sauerrahm
1/2 kleine Zwiebel (fein geschnitten)
1 Knoblauchzehe (zerdrückt)
4-5 EL gehackte frische Frühlingskräuter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Topfen, Frischkäse und Sauerrahm in einer Schüssel gut vermengen. Gehackte Zwiebel und gepressten Knoblauch daruntermengen. Gewürze dazu mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken Den Aufstrich ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Hier noch 10 Tipps die man beim Sammel von Wildkräutern beachten sollte:

  1. Pflücken Sie nur Pflanzen, die Sie sicher kennen! (Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen!)
  2. Vermeiden Sie das Sammeln an Stellen mit hoher Verschmutzung oder Umweltbelastung und pflücken Sie nur saubere, gesunde Pflanzen!
  3. Überlegen Sie vor der Ernte, was sie mit den Pflanzen machen möchten und wie viel Sie davon brauchen!
  4. Sammeln Sie nur soviel, wie sie wirklich brauchen.Lassen Sie die gesammelten Pflanzen nicht im Kühlschrank verderben!
  5. Sammeln Sie keine seltenen Arten, Wurzeln und Samen in großen Mengen, da Sie dadurch den Bestand gefährden könnten!
  6. Pflücken Sie nur jene Pflanzenteile, die Sie verwenden möchten, indem Sie diese mit Daumen und Zeigefinger abzwicken!
  7. Pflücken Sie niemals zuviel von einer Pflanze, damit Sie sich wieder erholen kann!
  8. Transportieren Sie Ihre Ernte luftig in Körben, Leinentaschen oder Papiersackerl!
  9. Verlesen Sie vor der Verarbeitung die Planzen und Pflanzenteile nochmals sorgfältig!
  10. Verwenden Sie niemals Giftpflanzen, auch nicht in kleinen Mengen, selbst wenn Sie in manchen Büchern Rezepte dazu finden (z.B. Maiglöckchenblüten)!
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