Die Suppe

Der Winter ist noch nicht ganz vorüber und die Kraftreserven schon fast aufgebraucht.  Da ist die altbewährte Suppe ein gutes Mittel, um Energie zu tanken. Bei uns ist es – wie im Weinviertel allerorts –  üblich, das Mittagessen mit einer Suppe zu starten. Somit wäre dieses Thema eines, über das man natürlich auch im Sommer oder im Herbst (schon auf Grund der guten frischen Kürbisse) schreiben könnte. Doch heute ist der letzte Tag der Jahressuppe. Jahressuppe, was ist das, werden sich viele fragen. Die kurze Antwort: ein Kunstprojekt. Die etwas detailiertere Antwort frei nach den Informationen der Homepage:

Das philosophische reisebüro und la cuisine brute haben das kunstinterventionistische projekt „die jahressuppe“ vor einem jahr gestartet. 366 tage lang wurde in 13 verschiedenen europäischen Ländern eine einzige Suppe von 366 Personen gekocht. Doch es wurde  täglich eine andere Suppe serviert. Am 12. Februar 2008 startete das Projekt im MAK. Dort wurde die erste Suppe gekocht. Ab diesem Tag wandert ein Rest der dieser Suppe (1/2 lt) zu dem Koch der nächsten Suppe, welche mindesten aus zusätzlichen 2 Litern bestehen mußte. So wanderte die Suppe ein Jahr lang täglich von Küche zu Küche, um als Basis für die jeweils nächste Suppe zu dienen.

Wer an den vielen Rezepten dieser Suppen interessiert ist, kann diese gerne im Rezeptteil der Jahressuppehomepage nachlesen.

Schade, dass es nicht mehr so spannende Projekte bei uns gibt.  Schade auch, dass es jetzt für eine Teilnahme zu spät ist.

Doch möchte ich es nicht verabsäumen, hier noch ein Rezept einer meiner Lieblingssuppen kund zu tun:

Klare Suppe mit „Eintropftem“

Für die Klare Suppe koche ich immer einen riesen Topf. Die Suppe wird dann an verschiedenen Tagen mit verschiedenen Einlagen genossen.

Grundrezpt Klare Suppe:

Wasser, Knochen (es eignen sich fast alle die verfügbar sind. Z.B: Mangalizaschwein, Pute, Kaninchen, Feldhasen, Reh, Hausschwein,.. wurden alle schon getestet) Gemüse: Karotten, Zeller, Gelbe Rüben, Pastinake, Lauch, Zwiebel, Petersilwurzel,… je nachdem was der Garten oder der Keller so hergibt. Zusätzlich noch ein paar Lorbeerblätter, getrocknete Pilze, Pfeffer und Neugewürzkörner, div. Kräuter, Paradaiser,… der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Alles in einen großen Topf geben (Wasser sollte alle Zutaten schön bedecken) und bis zu 5 Stunden (je nach Menge) kochen lassen. Achtung die Suppe darf nur lächeln und nie lachen. (fei nach meinem Kochlehrer FL Kruspl) Soll heißen, immer nur leicht köcheln. In diesem Fall ist weniger mehr.

Dann Suppe abseihen. Gemüse wie Karotten, Zeller und Gelberüben abwaschen, kleinwürfelig schneiden und wieder in die Suppe geben und mit Salz abschmecken.

Für 6 Personen ca. 2 Liter Suppe in eine Topf geben. (Man merkt unser Suppenverbrauch ist nicht gerade klein). Erwärmen und wenn sie zu kochen anfängt Tropfteig ( = 2 Eier und 60 g Mehl glatt und Salz vermischt) hinein tropfen lassen. Mit Schnittlauch servieren. Guten Appetit!

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