Guerilla-Restaurants

Letztes Wochenende konnte man in mehreren Medien über einen „neuen“ Trend in London lesen – die Guerilla-Restaurants. Verständlicher Weise, dass so ein Thema Interesse auf sich zieht. Es kann schon sehr nett sein, wenn man irgendwo in einer Privatwohnung ein wohlfeines Menü und herrvorragenden Weinen  zu wohlfeinen Preisen genießt.

Der ORF berichtet von Wohnungen in den mehr als 45 Personen pro Abend einen ausgefallenen Genuss finden. MsMarmitelover, Ihr richtiger Name wird nie publiziert, vermarktet sich übers Internet. Auf Ihrer homepage, mit dem bezeichnenden Namen „The Englich can cook“ findet man nette Fotos und auch links zu anderen „Underground restaurants“. In einem BBC Video kann man sich ein gelungen Überblick über die Sache machen. Nach eingehender Web-Recherche kann man sagen, das die Underground-Restaurants kein Trend von heute sind. Einige laufen schon einige Jahre. Wobei das Sky chef Restaurant in Berlin erst seit März 2009 aktiv ist. Da kann Wien auf eine länger Tradtion zurück schauen. Anglika Apfelthaler bekocht in Ihrem Dinning room schon seit seit  2007 Gäste, die sich auf dieses Abenteuer einlassen. Ob das Verköstigen von Leuten in einer größerer Anzahl ohne Konzession so ganz legal ist, ist die Frage, doch vielleicht macht gerade das den Reiz aus. Es gibt auch noch eine andere Variante von Guerrilla-Restaurants. So gibt es z.B. bei Souper Jenny, einem etwas unkonventionellen Restaurant in Atlanta, einen Underground souper Club. Man kann sich per email anmelden und erfährt erst einen Tag vorher an welchem Ort man sein Abendessen genießen darf. Hier ein kleiner Eindruck:

Über solche Events wird dann noch auf div. Blogs geschrieben und so funktioniert die Werbung auch für den nächsten Events. Da kann man richtig auf den Geschmack kommen. Vielleicht wieder ein Betätigungsfeld mehr für genusswelten. Man wird sehen was das Jahr 2010 noch alles bringt.

Anm. bezüglich Fotos, diese stammen vom der Homepage vom HiddenKitchen in Paris.

 

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3 Antworten zu “Guerilla-Restaurants

  1. Nach Guerilla Gardening also auch Guerilla Restaurants! Vielleicht mit Gemüse in der Küche, das aus einem Guerilla Garten kommt und beispielsweise auf einem Autodach gewachsen ist.
    Wenn du sowas machst, dann lass es mich unbedingt wissen!

    Gefällt mir

  2. Pingback: Guerilla-Restaurant·

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