Birke – Der Baum der Jugendlichkeit

Die Birke ist ein Symbol für das Wiedererwachen des Lebens und der Leichtigkeit der Jugend. Der Baum mit seiner weißen Rinde gilt als Inbegriff für den Frühling. –Ein Tee aus den Birkenblättern regt die Nierenfunktion an, wirkt harntreibend und entzündungshemmend. Zusätzlich wirkt der Birkentee stoffwechselanregend, was eine gute Voraussetzung für die Frühjahrskurs ist.

Der Birkensaft, welcher im Februar durch anbohren des Baumes gewonnen werden kann, wird sehr oft als Haartonikum für Shampoos verwendet.

Doch auch schon bevor die jungen Blätter im Frühling geerntet werden, können ab ca. März die Knospen verwendet werden. Birkenknospen können in Alkohol zur Tinktur angesetzt werden oder zu einem Knospenöl verarbeitet werden.

Hier die besten Verwendungsmöglichkeiten der Birke:

Birke in der Küche

Die noch ganz hellen, kleinen, jungen Blätter der Birke können wir Kräuter verwendet werden. Fein geschnitten aufs Butterbrot, in Salate oder Risottos sind sie eine willkommen Abwechslung am Speiseplan. Hat man zu viel geerntet können die überschüssigen Blätter für den Tee getrocknet werden.

Birke im Kräutersalz

Die getrockneten Birkenblätter können auch ins Kräutersalz gemischt werden. Blätter fein reiben und unters Salz mischen.

Birkenrinde

Die Inhaltstoffe der Rinde bzw. die aus Schichten, die unter der Rinde liegen, können bei chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis Linderung bringen.

Birkenblättertee

Die Birke wird auch „Nierenbaum“ genannt. Birkenblätter helfen Ödeme und Wasseransammlungen im Körper auszuschwemmen. Die Birke ist die passende Heilpflanze bei bereits bestehenden Nierenproblemen und bei chronischen Blasenkatarrhen. Sie dient auch zur Vorbeugung, denn sie unterstützt die natürliche Entwässerung – ideal für die Frühlingskurs.

Birke bei Hautproblemen

Auch bei Hautproblemen wie trockenen Ekzemen, Schuppenflechte oder juckender, trockener Haut ist eine Frühjahrs-Kur mit Birkenblättern geeignet. Trinken Sie dazu für 3 bis 4 Wochen täglich etwa 1 Liter Birken-Tee.
Birkentee kann auch äußerlich anwendet werden: als Gesichtswasser oder Kompresse ist er bei Hautunreinheiten und schlecht heilenden Wunden hilfreich.

Birkensaft

Birkensaft kann durch Anbohren des Baumes selbst gewonnen werden, auch ist er im Reformhaus zu erwerben. Leider ist frischer Biken saft nicht lange haltbar. Man verwendet ihn zum Ausspülen der Haare nach der Wäsche. Alternativ kann auch Brikentee verwendet werden. Das soll den Haaren natürliche Frühlingsfrische und Glanz verleihen.

Birkenöl

2-3  junge Birkenzweige
100  ml Sonnenblumen- oder Mandelöl
Schraubglas

Von den Zweigen mit einem schaften Messer die Rinde abschaben. Die Knospen fein schneiden. Die Birkenspäne verströmen einen frühlinghaften angenehmen Duft.

Die kleinen Schnipsel in ein sauberes Schraubglas füllen und mit dem Öl komplett bedecken.

Das Öl im Glas im Wasserbad für ca. eine Stunde erwärmen. (Achtung es sollten nur ganz leicht kleine Bläschen im Gas aufsteigen: Das Öl darf nicht zu heiß werden) Auskühlen lassen und zuschrauben und noch für ca. 3 Wochen an einem warmen Ort. Jedoch sollte das Glas nicht in der direkten Sonne stehen und regelmäßig geschüttelt werden.

Danach Öl abfiltern und in einem dunklen Glas oder Falsche bis zur Verwendung lagern.

Anwendung: das Öl kann als Basis für ein Salz-Peeling oder eine Hautcreme dienen. Es kann aber auch ganz einfach als Köperöl verwendet werden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s