Winterbeschäftigung – Flechten

Das Korbflechten zählt zu den ältesten nachgewiesenen Handwerken. Im Weinviertel war Korbflechten nie gewerblich. Jedoch wurde in jedem Haus geflochten. In erster Linie wurden für den Eigenbedarf Schwingen, Erdäpfel- und Wäschekörbe hergestellt. Leider beherrschen nur mehr sehr wenige Leute die Fertigkeit des Flechtens und auch das Wissen über die Materialien ist nicht mehr weit verbreitet.

Um dem entgegen zu wirken, finden beim LFI Flechtkurse statt. Unter der fachkundigen Anleitung von Georg Schramayer erfährt man mehr über Weide & Co. Denn es kann jedes Material, welches biegsam ist, verflochten werden. Wobei Weide alle idealen Eigenschaften mitbringt. Man kann sie wie einen Faden eindrehen, sie ist ganz weich und in Achterschleifen verflechtbar. Weiters gehört die Weide zu jenen Pflanzen, welche sich zusammenzieht, wenn sie austrocknet. Aber auch Hasel, Stroh, Weinrebe, Waldrebe, Birke, Heu und viele andere Pflanzen lassen sich verflechten. Und wie das funktioniert, erklärt mit großem Fachwissen Theresia Lamplmayr. Man lernt den Unterschied zwischen weben und fitzen, was ein Französischer Boden ist oder wie man das angefangene Werk wieder beenden kann. Dies ist wohl die größte Herausforderung. Aber es funktioniert, hier mein erstes fertiges Werkstück:

Fortsetzung folgt!

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